Laktose-Intoleranz

Oft wird Laktose-Intoleranz fälschlicherweise mit einer Allergie auf Kuhmilch gleichgesetzt. So ist es jedoch nicht. Die Unverträglichkeit von Milchzucker, auch Laktose genannt, gehört zu den Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten. Es handelt sich hierbei nicht um eine Allergie, es liegt keine Beteiligung des Immunsystems vor.

Laktose-Unverträglichkeit

Symptome

Typisch für eine Laktose-Intoleranz sind Blähungen, Bauchgrummeln und Durchfälle. In schweren Fällen kann sich auch Übelkeit mit Appetitverlust einstellen. Die Symptome treten zeitnah nach dem Verzehr von Milchzucker auf.

Diagnose

Im ersten Schritt kann ein Ernährungstagebuch sein, in dem jeweils auch Beschwerden eingetragen werden. So lassen sich bereits erste Zusammenhänge erkennen. Die ärztliche Diagnose erfolgt auf Basis eines Wasserstoff (H­­2)-Testes. Hierfür nimmt die Testperson ein Wasser-Laktose-Gemisch zu sich. Ein darauffolgender Atemtest auf H2 innerhalb der nächsten drei Stunden ermittelt den Wasserstoffgehalt in der Atemluft.

Ursachen

Die häufigste Ursache für eine Laktose-Intoleranz ist eine Hypolaktasie. In diesem Fall ist das Enzym Laktase zu wenig vorhanden. Das Enzym Laktase spaltet den Milchzucker (Laktose) im Darm in die Einzelbestandteile Glukose und Galaktose auf, damit diese einzeln verdaut werden können. Fehlt das Enzym, kann der Milchzucker nicht verdaut werden und bleibt „als Ganzes“ im Darm und verursacht Beschwerden im Bauch.

Der mit dem Alter zunehmende Mangel am Enzym Laktase ist weit verbreitet und genetisch bedingt, ursprünglich mussten nur Säuglinge und Kleinkinder die Bestandteile der Milch verarbeiten können. Bei vielen Menschen wird schon nach dem Kleinkindalter immer weniger Laktase gebildet. Trotzdem reicht die verbleibende Laktase-Produktion im Körper meist, um den Milchzucker aus der Nahrung aufzuspalten. Dieser schleichend zunehmende Laktasemangel ist dann auch der Grund, dass eine Laktose-Intoleranz selten vor dem Grundschulalter auftritt.

Eine andere Ursache für eine Laktose-Intoleranz ist die Laktose-Maldigestition. In diesem Fall ist die Laktoseverwertung gestört, weil Darmerkrankungen oder Darmschäden die ausreichende Produktion von Laktase für die reibungslose Aufspaltung des Milchzuckers behindern. Das kann nach medizinischen Behandlungen bei Bestrahlung oder Antibiotika-Gaben der Fall sein. Auch bei Darmerkrankungen oder Darm-Operationen kann die Laktase-Produktion gestört sein. Eine solche Laktose-Intoleranz ist nur vorübergehend und verschwindet, wenn der Darmzustand wieder besser ist.

Therapie

Ein vollständiger Verzicht auf laktosehaltige Lebensmittel ist meist nicht notwendig. Oft bringt schon eine laktosearme Ernährung ausreichend Linderung. Auch viele Milchprodukte enthalten wenig Laktose und können weiter gegessen werden. Eine Ernährungsberatung kann hilfreich sein.

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